Lower Manhattan - In search of Pier 17 (2)
Stehenbleiben, Mundschließen vergessen, sprachverhindert, umsehen, habt ihr das auch gesehen; nobody's watching. Wohin? Hinterherlaufen, Moment ein Foto, nein kein Foto, obwohl doch -- nein ich bin kein Tourist -- doch ich bin einer. Nein bin keiner. Bin berührt. Das ist Unterschied! Moment! Keiner fragt. Wo sind sie hin? Ne Security-Frau fragen.
Der Job der Security-Frau hängt entweder mit diesem Supersize-Hotel vor dem WTC Site zusammen oder mit dem WTC Site selbst. Oder sie bewacht einfach Lower Manhattan - zusammen mit ein paar anderen Leuten, natürlich.
Wir haben es an diesem Abend nicht rausgefunden. Aber sie wusste den Weg zum Pier 17. Zurück die Straße, ob das eine der Straßen, durch die die Staubwolken rollten? Natürlich rollten sie durch alle diese Straßen. Zwischen den Giganten die sich rechts und links der Straßen in ihren Höhen ausschweigen rollte der Staub und die Leute rannten und hockten sich hinter aufgerissenen Autotüren auf den Boden und schrien. Wo war ich? Ich war in Witten vor dem Fernseher und außerdem auch noch eine derjenigen, die einen sich soeben angekündigt habenden dritten Weltkrieg damals für nicht ausgeschlossen hielten. Okay, rechts abbiegen, links nach kurzer Weile, über die Straße, nicht auf die Ampel achten das machen nur Touristen.
Aber der Broadway ist auch wirklich überall.
Naja, senkrecht gesehen.
Vorbei an noch mehr Giganten.
Kleinen Menschen kann im Financial District nichts passieren.
Aber da ist auch schon die Hafenstadt.
Dann: wie eine neue Stadt, andere Stadt, still New York; durch Hafengassen, jetzt ist klar wohin, und jetzt hört man auch Musik. Die Musik kommt vom Wasser her. Im Wasser liegt ein großes Schiff es heißt Peking. Aber der Name ist eher unwichtig.
Zwischen dem Schiff und den riesigen Schatten eine Straße wieder, über dem prospektiven Publikum, und das geht unter ihr her, über Publikumsköpfen fahren sie sehr schnell; der S St Viaduct, sagt mir die Straßenkarte jetzt nachträglich. Eisverkäufer wieder, ich habe vergessen dass ich Eis essen will; ein Häagen Dazs-Laden zu meiner Linken, aber das Interesse daran habe ich an einer der Straßenecken vergessen.
Jetzt gibt es Musik neben dem Schiff: Akustikgitarren von Frauen in blauen Kleidern mit Pilzfrisuren. all alone in a room following lines on maps. Älteren Männern in Hemden an Bässen. he likes to read books written for girls, prides himself on being a man of the world. it's in the darkest places he gets his thrills. he will disappoint you if you see through his perfect smile.
Die Band covert Abba. Und New York hört zu.
_vel - Aug 26, 21:09
die ein-drücke: sind irgen-wie massiv.
er-innert m-ich an m-eine zeit in johannesburg.
damals bin ich von der stadt und dem leben darin auf-gefressen worden:
und fünf jahre später " unverdaulich", wieder ausgeschieden.
was ist das nun was Du in USA machst ? eine art stipendium: um Deine studien zu erweitern? zu vertiefen ??
lg.
ein austauschsemester - in einem halben jahr bin ich schon wieder in D. wenn ich wiederkomme, werd ich prüfung machen a.s.a.p.
hoffe, hier in den USA das thema für meine magisterarbeit besser, genauer formulieren zu können. tü ist in sachen philosophie ja ein völliger reinfall gewesen. da es auch sonst in vielerlei hinsicht nicht gut für mich war, die zeit dort, begrüße ich jetzt eigentlich alle diese eindrücke.
wie lange warst du in johannisburg und was hast du da gemacht? was bedeutet das: aufgefressen von dem leben darin - unverdaulich geblieben?
was ist mit massiven eindrücken?
lieben gruß an dich.
haben m-ich erinnert wie ich von Jo´burg konsumiert wurde:
5 Jahre lang: und hernach "ausgeworfen" :
gegangen bin: weiter-ge-zogen:
aufgrund meiner ab-lehnung der rassentrennung.
Ja sag ich: in gewisser Art bin ich d-ort gelebt worden: von der Stadt gelebt.
Heute be-Merke ich oft: wenn ich mich in einer großen Stadt bewege:
auch Bilder können diesesn ein-Druck vermitteln:
daß dies mich vereinnahmen:
wenn ich nicht darauf achte.
lg.+drücke einen daumen für Deine magisterarbeit!