Wednesday, 16. January 2008

Tierwelt Yucatáns (1)

Leguan

.. und ein HOCH auf meine neue Kamera! Müßig zu sagen, dass mir meine alte bereits am Flughafen in Mexico City geklaut worden ist. Hoffe nur, der entsprechende Typ hat sie seinen Kindern zu Weihnachten geschenkt..

Sunday, 13. January 2008

Chichén Itzá

El Castillo, Chichén Itzá

Falls einer von euch Archäologen, Ur- und Frühgeschichtlern, Mesoamerikanisten, Ethnographen und Religionswissenschaftlern sich schon mal gefragt hat, wo es eigentlich noch was auszubuddeln gibt, dem sei nach Mexiko geraten (und auch nach Peru, aber das ist ja hier grad nicht Thema). Es wird davon ausgegangen, dass ca. 70% aller Pyramiden dort noch gar nicht entdeckt sind. Ich nehme an, dazu zählt man auch diejenigen Stätten, wo man schon weiß, dass es sie gibt, die aber noch überwuchert sind von Urwald. An solchen Sachen geht man spazieren vorbei. Geschont wird da gannix, an den etwas weniger verwaldeten Tempeln stellen Typen ihre Elotes-Stände auf und Kinder bewerfen sich mit dem historischen Gut, von Stufe zu Stufe hüpfend. O.a. Berufsgruppen sollen sich eine Orga aus Europa schnappen und mit deren Geld da unten anfangen zu arbeiten, denn Mexiko gibt selbstverständlich nicht viel für alte Gemäuer aus.

Mit Ausnahme der Tourimagneten, wie zB. Chichén Itzá.

Saturday, 12. January 2008

Celestún

Mangroven

Die Yucatekische Vegetation is all about Mangrovenwälder. Die gesamte Peninsula - mit Ausnahme einiger Agavenpampazonen, die eher wüstenartig vor sich hindörren. Und natürlich den Küsten mit ihrem weißen Sand.
Ansonsten alles wie oben, wahlweise auch ohne Schlammgewässer, vertäut mit Lianen von Bodenzonen zu den höheren Ästen, Wurzelstelzen, allerlei Getier zirpend tschilpend kriechend webend zitternd wartend.

Friday, 11. January 2008

Es ist vielleicht ein bisschen spät, aber..

Tulum Palmenbabies

Gutes Neues Jahr Euch Allen!



Friday, 21. December 2007

Christmas in Suburbia

christmas in suburbia

So, und mit diesem Gruß ausse unmittelbare Nachbarschaft bin ich jetzt erstmal wech.

Schöne Zeit euch allen und bis nächstes Jahr!



Times Square

Photobucket

Winter on Long Island

Photobucket

Thursday, 13. December 2007

Schneesturm auf Long Island


Schattigen Auges löffelt man um etwa zehn Uhr vormittags den zerfallenen Blueberry Bran Muffin im Tee; gegen zwei Uhr mittags reicht man die Kreditkarte ein für Kaffee; man knöpft sich, ohne vorher den Reissverschluss zu betätigen, wundert sich über Zugluft; und knöpft dann auch noch schief.
Tage im Dunst in der City lassen drei Fake-Fur-umrahmte Kapuzenköpfe auf der siebten Avenue etwa gleichzeitig über die Frage stolpern:
Wie kommt eigentlich alle Welt auf den Gedanken, New Yorker Schnee sei irgendwie weiß -
und mietet sich folglich über die Feiertage in ortsansässige Hostels ein die aufgrund des ungebrochenen Runs Jahr für Jahr ganz sorgenfrei ihre Zimmerpreise von $25 auf $500 pro Nacht aufstufen können ohne dass sich deswegen einer mal am Kopp packt?

Liegt das vielleicht daran, dass Kälte das Denken behindert? Zumindest gilt solches für uns. Von Winterautomatismen geleitet, eilen wir von einer beheizten Heißgetränk'n'Variations-on-Rudolph-Einrichtung zur nächsten. Blöckeweise kämpfen wir uns durch den uns entgegenwehenden Graupelschauer und die aus den Straßen aufsteigenden Kanalisationsschwaden. Mach bitte ein letztes Foto von uns zweien am Times Square auf der Verkehrsinsel, auf der Björk Mitte der 1990er in einem ihrer Debut-Videos herumgehüpft ist. Und nimm den chemieblauen Regenschirm mit aufs Bild.
Dann kracht der Schirm und wir verabschieden ihn in die nächste Mülltonne.

Zwischen den grauen Avenues blinkt die 42. Straße neon, jenseits der knöcheltiefen Pfützen wollen wir eine vierte Person treffen. Die Taxen rauschen rechts links die siebte und den Broadway hoch runter in Nebellichtkolonnen. Die Graupen prasseln auf die Kapuzen und wir flüchten nächstbestens in die Toys'R'Us-Empfangshalle an der Ecke. Frontal direkt nach der spiegelspiegelnden Drehtür blitzt es recht freundlich, und die studentische Aushilfe mit der Kamera fragt, ob wir das Überraschungsfoto als Geschenk verpackt haben wollen.
Und da steht auch schon der Vierte im Bunde am Spiegelspiegelgeländer und faltet seinen Regenschirm, der ebenfalls dem Wetter nicht standgehalten hat. Wir begrüßen ihn in unserer schlotternden Runde, verlassen den Spielzeugladen ohne Überraschungsfoto, der Vierte wirft seinen Regenschirm fort und stürmt mit uns über die Land-Unter-Avenuendopplung zurück auf die andere Seite und ins Europa-Café.

Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket


Apropos Unter: Die Subway ist ungeachtet des irdischen Sturmtreibens nach wie vor wohltemperiert und humid. Hier könnte man Stunden verbringen, was viele Studenten der Musikhochschule Brooklyns mit ihren Synthie-Zithern auch tun. Wir splitten die Gruppe in Chinatown-Interessenten und Badeklamotteneinkäufer auf und landen wenig später auf der 14. Straße am Union Square, wo wir hochgeschlossenen Kragens in Sportgeschäfte verschwinden und wenig später mit einer Papptüte mehr in den Händen in die erstaunlich desolate Verfassung der Gullizuflüsse Manhattans hinausstolpern und auch prompt den nichtimprägnierten aber dafür neugekauften unglaublich wärmenden Schuh hineinsetzen.

Aber was macht all der Schauer, wenn man bald schon in den Meerwassern Mexikos schnorchelt? Und nochmal die Kreditkarte für Kaffee, diesmal zum Mitnehmen, so wie Kaffee auch gedacht ist - und mit neuem Schirm in Leopardenoptik zum Manhattan Campus eilen und die Puschels aufsetzen und die Kapuze drüber und die Handschuhe über die Sehnenscheidenentzündungsschiene und Musik ins Ohr stöpseln.

Wie ich auf dem Campus ankomme, ist es wieder dunkel geworden; ich wundere mich noch über die dunklen Flure im Gebäude und stiefele dennoch weiter in den zweiten Stock, zum letzten Mal für dieses Semester. Ich weiß ja, wo die Lichtschalter sind; ich logge mich kurz vor class in mein Postfach ein und finde eine Mail von meinem Professor, der heute morgen um zehn Uhr die heutige Sitzung abgesagt hat aufgrund des angekündigten Schneesturms auf Long Island.
Schneesturm?
Zur Versandzeit der Email saßen wir bereits im Zug Richtung City, mit dem Blueberry Muffin im Tee.
Und da war das Wetter auch noch in Ordnung, gleichwohl grau.

Aus den wieder dunklen Fluren wieder hinaus in die dunklen Straßen und zurück mit dem Zug über Jamaica nach Port Jefferson, stelle ich mit Blick aus dem Fenster fest, dass es während unserer Abwesenheit tatsächlich auf der Insel geschneit hat. Eine dünne Schicht von Flocken liegt auf den Gleisen, neben denen wir vorbeifahren. Und als der Zug die Endstation erreicht und man den inzwischen heizgetrockneten Schuh wieder auf Port Jeffersons heimatlichen Bahnsteig setzt, sinkt dieser in eine Wehe halbgefrorenen Schnees - und mit ihm das entsprechende Bein bis kurz vorm Knie.

Storchengleich macht sich die tütenbepackte Gestalt, nun perfekt ausgestattet für Mexikos Sonne, auf den beschwerlichen zweihundert-Meter-Weg vom Bahnhof bis nach Hause.

Sunday, 9. December 2007

La Península de Yucatán

Yucatán, die Halbinsel im Süden Mexikos, wird meine nächste Station.
Wie bereits hie und da kurz erwähnt, werde ich am 23. Dezember in ein Flugzeug steigen,
JFK nach Mexico City und dann in noch eins, nach Cancún. Dort werden mich dann zwei Freunde abholen und gemeinsam werden wir Geburtstag von einem der beiden sowie Weihnachten und Silvester auf der Insel herumreisend und feiernd verbringen.

Ich bin zwar immer noch völlig mitten in den universitären Abgabeterminreihungen, aber heute Abend haben wir schonmal ein bisschen angefangen, die Reise zu planen, und es wird glaube ich sehr sehr horizonterweiternd, und ich bin ein Häufchen Endorphine.
Die Vorhandenheit von Internetcafés am Strand und im Urwald bezweifle ich doch recht stark. Von daher wird es Berichte und Fotos vermutlich erst im neuen Jahr geben, wenn ich am 8. Januar wieder hier bin.

Wie es derzeit aussieht, haben wir vor, die Ostküste Yucatáns hinunterzufahren, die am Karibischen Meer liegt. Ganz im südlichsten Süden grenzt México an Belize und Guatemala, aber ich weiß nicht, wie weit nach Süden wir tatsächlich fahren werden. Wir wollen zu den Ruinen von Tulum und bei den Riffhaien schnorcheln (falls die das nicht stört). Nach der Küste geht es geplantermaßen in den Urwald, wo es u.a. Ozelots und auch Taranteln gibt. Im eher Halbinselinneren wollen wir nach Chichén Itzá, einer der am besten erhaltenen Mayastätten. In Mérida nahe dem Golf von Mexiko treffen wir dann auf zwei weitere Freunde, um mit denen zusammen Silvester zu feiern.

Was wir sonst noch so machen, falls das noch nicht reicht, entscheiden wir die nächsten Tage oder auch erst, wenn wir dann da sind. Ich wollts nur schonmal kurz verkünden.
So, und bis dahin pendle ich also weiter zwischen der Weihnachtsdeko Port Jeffersons und dem eingefrorenen Sande Sound Beachs, schreibe fleißig, damit ich auch bald fertig bin, und habe außerdem inzwischen mit der Zimmersuche in Brooklyn fürs nächste Semester begonnen. Hoffentlich werd ich da schnell fündig.
Peninsula-de-Yucatan

Saturday, 8. December 2007

NYC - The Week in Pictures


Isaac T. Cortes Memorial, Parkchester

A memorial to Pvt. Isaac T. Cortes on the Metropolitan Oval in Parkchester in the Bronx. Private Cortes,
who grew up in Parkchester, was killed recently in Iraq.

view the whole slideshow at The New York Times

read according article at City Room Blog


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